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Artikel Tagged ‘Windows XP’

Das Hinzufügen eines zweiten Outlook-Profil in “Mail 32bit” funktioniert nicht wie erwartet

14. August 2012 Keine Kommentare

Problem

Ein Benutzer möchte ein zweites Mailkonto hinzufügen und konfiguriert dazu ein zweites Outlook-Profil (Systemsteuerung/Mail 32-bit). Der Fehler kann dabei folgendermaßen nachgestellt werden:

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1. Man klickt auf Profile anzeigen …
2. Man klickt auf Hinzufügen …

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3. Man legt einen neuen Profilnamen fest (z. B. “Test”) und klickt danach auf OK:

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4. Der erwartete Konfigurationsassistent öffnet sich nicht:

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Das Profil wird stattdessen direkt hinzugefügt.

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Weiterhin wird das Standard-Exchangekonto automatisch im neuen Mail-Profil hinterlegt. Dies ist ein unerwartetes Verhalten. Einige 3rd Party Programme (z.B. Symantec Enterprise Vault) benötigen nämlich eine klare Trennung zwischen den Mail-Profilen.

Lösung

Dieses verhalten entsteht durch eine bestimmte Konfiguration in der Autodiscoverfunktion zwischen dem Client und dem Exchangeserver. Dies ist nach Microsoft ein erwartetes Verhalten.
 
Wenn ein Benutzer wirklich mehrere Mail-Profile benötigt kann man dies mit einer Änderung folgendes Registrierungsschlüssels in der regedit.exe erreichen. Dort geht man in folgenden Unterschlüssel und ändert den zeroconfigexchange von der 1 auf 0.

HKCU \Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook\AutoDiscover

zeroconfigexchange -> 0

Wie verändere ich möglichst optimal meinen WLAN-Kanal

10. Januar 2011 2 Kommentare

Ein jeder kennt es: Signalabbrüche beim WLAN. Meist lässt sich dies aufgrund alter WLAN-Kartentreiber oder eine alte Firmware auf dem WLAN-Router zurückführen. Hilft auch dies nicht greifen einige Menschen zu drakonischen Maßnahmen. Sie wechseln ihre WLAN-Antennen am Router. Doch aufgepasst, nicht jede WLAN-Antenne ist in Deutschland zugelassen; sobald die Antenne eine bestimmte abgegebene Strahlungsleistung überschreitet kann dies durch die Bundesnetzagentur geahndet werden. Viele Menschen scheren sich jedoch nicht darum und funken trotz dessen schwarz. Hat man so einen Nachbarn, kann dies, wenn man den selben WLAN-Kanal nutzt, zu Ausfällen des WLAN Signals oder sogar kompletten Routerabstürzen führen. Aber auch “bessere” Router können meist   “schlechtere” Router dominieren.

Da bleibt einem meist nichts anderes übrig, als auf dem Router einen neuen, freien Kanal einzustellen. In Deutschland stehen diesbezüglich die Kanäle 1-13 zur Verfügung. Aber aufgepasst: ein Wechsel auf einen neuen Kanal bedeutet nicht zwangsläufig ein besseres Signal. Dies liegt daran, weil die WLAN-Kanäle sich teilweise überlagern.

Kanal1-14

Deshalb hat sich die 5er Regel durchgesetzt. Mindestens (soweit möglich) 5 Kanäle Abstand zu allen anderen WLAN-Kanälen in der Nähe. Ist dies nicht möglich, z.B. weil “WLAN-Wildwuchs” im Mehrparteienhaus herrscht, bleibt euch nur noch die Regel übrig: Möglichst weit weg von den am stärksten funkenden Kanal.

Doch welche Kanäle haben meine Nachbarn? Dazu kann man entweder Drittsoftware wie Netstumbler einsetzten, oder man nutzt das angebotene Windowsboardmittel. Dies ist mithilfe eines Betriebssystem ab Windows XP möglich.

Dazu muss zu erst eine Konsole (cmd) geöffnet werden. Unter Windows XP öffnet man die Konsole über Start/Ausführen und die Eingabe: cmd

Danach gebt ihr in die Konsole: netsh wlan show all ein:

netsh

Es erscheinen alle vom Clienten erreichbaren WLAN-Kanäle mit angegebener Signalstärke und Kanal:

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Dann müsst ihr nachschauen, wo unter den einzelnen SSIDs (die jeweiligen WLANs), die Signalstärke am größten ist und auf welchem Kanal das jeweilige WLAN funkt. Danach wechselt ihr auf euren Router und stellt auf einen objektiv optimalen Kanal um.

Strom sparen mit Windows XP / Windows Vista / Windows 7

11. September 2010 Keine Kommentare

Green IT und Strom sparen ist seit einiger Zeit in aller Munde. Leider nutzen viele die Stromsparmöglichkeit von Windows bisher recht selten.

Doch wie spare ich Strom? Zu aller erst sollte man alle Windowsupdates, ein aktuelles BIOS-Update und alle Treiber (insbesondere die Chipsatztreiber auf dem Mainboard) aktualisieren / installieren. Nachdem man dies gemacht hat, sollte man unter Systemsteuerung/ Energieoptionen und dort unter dem Register Energieschemas einige Einstellungen vornehmen. Ich empfehle dabei folgende Einstellungen für einen Desktop-PC:

  • Energieschema: Minimaler Energieverbrauch
  • Monitor ausschalten: Nach 5min
  • Festplatten ausschalten: Nach 30min
  • Standby: Nach 45min
  • Ruhezustand: Nach 1 Stunde
    Um den Ruhezustand zu aktivieren müsst Ihr zuvor auf den Reiter Ruhezustand gehen und dort den Harken bei “Ruhezustand aktivieren” setzen.
    Bei einem Laptop könnt Ihr zusätzlich Einstellungen bezüglich des Akkubetriebes tätigen und so euren Akku schonen.

Doch ihr fragt Euch bestimmt was nun der Unterschied zwischen dem Stand-by-Modus und dem Ruhezustand ist?

Beim Stand-by-Modus wird der RAM Speicher auf die Festplatte gespeichert und dann wird der Rechner „schlafen“ gelegt. Einige Geräte bekommen jedoch dann noch Strom z.B. die Netzwerkkarte. Einige Rechner lassen sich nach kurzer Zeit durch das betätigen der Maustaste oder der Tastaturtaste aus diesem Modus relativ schnell wieder „wecken“.

Einige ältere Rechner können jedoch nur über den Netzschalter geweckt werden (liegt an älteren Mainboards, die Maus und Tastatureingaben in diesem Modus nicht an das Betriebssystem durchreichen).

Trotzdem bleiben die geöffneten Dateien (z.B. Worddateien, Outlook, …) weiter vorhanden. Der Rechner fährt nicht herunter.

Durchschnittlicher Stromverbrauch im Stand-by-Modus: ca. 90 Watt/h

Beim Ruhezustand wird alles im Rechner abgeschaltet außer das Mainboard. Auch hier fährt der Rechner nicht herunter. Es dauert aber länger, bis er in diesen Modus wechselt und auch länger um aus diesem Modus zu „erwachen“. Der Vorteil ist, dass er noch weniger Strom benötigt als im Stand-by-Modus.

Durchschnittlicher Stromverbrauch im Ruhezustand: ca. 30 Watt/h

Beide Modi ersetzen natürlich nicht das komplette Herunterfahren der Rechner, aber wenn man das Herunterfahren doch einmal vergessen haben sollte, oder man recht lange nicht am Arbeitsplatz ist, sparen diese Modi schon enorm Strom ein.

Da Windows XP jedoch das erste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft ist, was Stromsparmöglichkeiten über hauseigene Software anbietet, kann eine geringe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass der Rechner nicht mehr ordentlich aus dem „Schlafmodus“ hochfährt.

Ich möchte dazu eine kleine Rechnung aufstellen:

  • 300 Watt Netzteil
  • Laufzeit PC: 24h/Tag
  • Durchgängig 365 Tage im Jahr
  • (300*24*365)/1000=2563,2 kWh/Jahr

Bei einem kWh-Preis von ca. 0,12€/kWh macht das ca. 300€ Stromkosten pro Jahr und Rechner!

Doch auch für Systemadministratoren habe ich noch einige gute Anleitungen zum Thema Strom sparen gefunden! Folgende Artikel kann ich euch zu diesem Thema sehr ans Herz legen:

Mithilfe von RSAT und den Group Policy Preferences könnt Ihr somit auch in einer Windows 2003 Domäne ohne hohen Aufwand schnell viel Energie und Kosten sparen. Ein Windows 2008 DC ist dabei nicht nötig.

Windows XP mit Linux-Kernel gefällig?

28. Dezember 2009 4 Kommentare

Viele wussten ja schon dass in China viel kopiert oder nachgebaut wird. Aber das man aus einem Ubuntu Linux ein Windows XP zaubern kann hätte selbst ich nicht gedacht. Das folgende Video ist auf jeden Fall sehenswert.

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Domäneneinbindung schlägt fehl: Die Domäne wurde nicht gefunden.

1. August 2009 Keine Kommentare

Es besteht hin und wieder bei einigen XP und Vista-Clients das Problem, dass Sie nicht in eine neue Windowsdomäne übernommen werden können. Die Fehlermeldung lautet meistens bei der versuchten Einbindung des Clienten: „Die Domäne kann nicht gefunden werden“. Selbst wenn man hundertprozentig sicher ist, dass der Benutzername Administratorenrechte hat und das Domänenadministratorpasswort richtig ist. Und auch in der Ereigniskonsole weist nichts auf ein Problem hin. Das Problem lässt sich darauf zurückführen, dass dieser XP Client meist zuvor in einer anderen Windows Domäne hing.

Bei mir hat dann meist folgendes geholfen:

1. Versucht den Rechner noch mal in die alte Domäne einzubinden. Wenn der Rechner wieder erfolgreich eingebunden ist müsst Ihr den PC neu starten.
2. Bindet den Client wieder aus der Domäne aus (also in eine Workgroup) und startet den Rechner neu.
3. Gebt in die cmd (Konsole) ein ipconfig /flushdns (Achtet bei Windows Vista darauf, dass Ihr in der Konsole Administratorenrechte habt).
4. Startet den Rechner neu.
5. Versucht den PC in die neue Domäne wieder einzubinden.

Bei mir hat es meist geholfen. Ich hoffe es funktioniert bei euch genauso wie bei mir.